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Jürgen Penthor

Passionierter Marathonläufer aus Rauchwart im Südburgenland

Finisher von Marathons auf allen Kontinenten sowie in allen Ländern Europas


131 Marathons

82 Länder

980.208 Reisekilometer

(= 7.483 Reisekilometer pro Marathon)

Besser zu viele Marathons gelaufen als zu wenig Rotwein getrunken!



Ich laufe für den

Club Supermarathon Austria

den Veranstalter des

Rauchwart-Marathon

Aktuelles

Victoria Falls-Marathon - 07.07.19

Auf Nordrhodesien folgt Südrodhesien. Nach dem Marathon in Lusaka, der Hauptstadt Sambias, dem ehemaligen Nordrhodesien, im Mai laufe ich zwei Monate später in Victoria Falls in Simbabwe, dem ehemaligen Südrhodesien. Simbabwe zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Bekannt ist vor allem der Langzeitmachthaber Mugabe. Er war nach der Unabhängigkeit im Jahr 1980 der erste Ministerpräsident, später Präsident und wurde erst nach fast vierzig Jahren 2017 entmachtet. Berühmt ist Simbabwe für die Victoria Falls. Mit einer Breite von über einer Meile sind sie die breitesten Wasserfälle der Welt. Entdeckt wurden die Fälle vom schottischen Forscher David Livingston. Er benannte sie nach der britischen Königin Victoria, nach ihm wurde die Stadt Livingston benannt, die sich am gegenüberliegenden Ufer des Sambesi in Sambia befindet. Am Sambesi-Ufer in Simbabwe liegt Victoria Falls, eine Stadt die jährlich tausende Touristen anzieht.

Mich zieht der Marathon an, der sehr professionell organisiert und durchgeführt wird. Neben dem Marathon mit rund 400 Startern gibt es einen Halbmarathon, einen Fun Run und einen Staffelbewerb mit unterschiedlichen Startzeiten. Der Marathon wird um 6:45 Uhr im Stadtzentrum gestartet und führt nach rund einem Kilometer über die Grenze nach Sambia. Bei Sonnenaufgang überquert man die Brücke über den Sambesi und hat einen wundbaren Blick auf die Victoria Fälle. Nach zwei Kilometern ist der Wendepunkt in Sambia und es geht über die Eisenbahn-, Auto- und Fußgängerbrücke zurück nach Simbabwe. Die Strecke führt nun entlang des Sambesi durch den afrikanischen Busch. Wildhüter sichern die Läufer vor gefährlichen Tieren. Weiters führt der Marathonkurs durch die Stadt Victoria Falls. Manche Streckenabschnitte werden ein zweites Mal belaufen. Das Ziel befindet sich am Sportplatz der Grundschule. Ich überquere die Ziellinie des abwechslungsreichen Marathonkurses, welcher einige Hundert Höhenmeter aufweist, nach 4:36:15 bei rund 26 Grad und wolkenlosem Himmel und freue mich über ein wunderschönes Marathonerlebnis.



Flensburg-Marathon - 23.06.19

... gefinsht in 4:47:43.

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Aabenraa-Marathon - 22.06.19

... gefinsht in 4:39:20.

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Edinburgh-Marathon - 26.05.19

... gefinsht in 4:21:46.

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Lusaka-Marathon - 04.05.19

Nordrhodesien liegt tief im Süden Afrikas. Wie Südrhodesien - das heutige Simbabwe - war es britische Kolonie und erhielt seinen Namen von Cecil Rhodes, dem Verwalter der Kapkolonie. Seit über fünfzig Jahren ist Nordrhodesien unabhängig und heißt Sambia. Namensgeber ist der Fluss Sambesi. Das Land hat doppelt so viele Einwohner wie Österreich und ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In der Hauptstadt Lusaka kann man europäische Standards erwarten, wie asphaltiertes Straßennetz, eine Vielzahl an Hotels, moderne Shopping Malls und ein ausgezeichnet funktionierendes Internet. Landesweit haben allerdings drei von vier Menschen keinen Anschluss an das Stromnetz. Schulkinder erledigen beispielsweise ihre Hausaufgaben abends im Schein von umwelt- und gesundheitsschädlichen Kerosinlampen. Zielgerichtete Entwicklungsarbeit ist von Nöten.

Der Marathon in Lusaka wird heuer offiziell zum achten Mal ausgetragen. Obwohl ich die Veranstaltung seit Jahren verfolge, entschließe ich mich sehr kurzfristig zur Teilnahme. Rund vier Wochen vor dem Termin rede ich mit Clubkollegen René über den Lauf und wir machen uns aus, nach Sambia zu reisen. So können wir uns gegenseitig unterstützen, sei es mit Formalitäten vor der Abreise wie Visum oder diversen Tätigkeiten vor Ort. Dass wir uns in der Endphase des Marathonlaufs ebenfalls unterstützen, haben wir vorab nicht erwartet. Umso schöner ist es, gemeinsam über die Ziellinie zu laufen und die Medaillen in Empfang zu nehmen. René und mir wird neben einigen Reiseerlebnissen ein gut organisierter Marathon in Erinnerung bleiben.

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Male-Marathon - 19.04.19

Zum zweiten Mal in meinem Leben mache ich Osterurlaub auf den Malediven. Vor einem Vierteljahrhundert war ich mit meinem Zwillingsbruder unterwegs und hatte Bücher für mein Wirtschaftsstudium im Gepäck. Viel hat sich seither verändert, nicht nur auf den Trauminseln im Indischen Ozean. Diesmal reise ich mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern und habe Laufschuhe eingepackt. Schließlich gibt es hier zum siebten Mal eine Marathonveranstaltung und dieser Sport ist meine große Leidenschaft. Eine so große, dass ich dafür viele Strapazen auf mich nehme. Bisher waren das u.a. mehr als 925.000 Reisekilometer. Und diesmal sind es u.a. eine Startzeit um 2:20 Uhr (welche 23:20 Uhr in Österreich entspricht), Temperaturen von 30 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Dementsprechend ordnet sich meine Finisherzeit von 4:58:36 in meiner Ergebnisliste weit hinten ein. In der Rangliste des Male-Marathons 2019 platziere ich mich hingegen an der 18. Stelle von 55 Finishern und somit im ersten Drittel. Darüber freue ich mich ebenso wie über meinen 100. erfolgreichen Auslandsmarathon. Dankbar bin ich, dass mich meine Marathons bereits in 80 verschiedene Länder geführt haben und ich viel von der Welt sehen und von anderen Kulturen lernen konnte.

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Brescia-Marathon - 10.03.19

Im Jahr 2005 bin ich in Turin meinen ersten Marathon gelaufen mit dem Motto: "Einmal und nie wieder!" Nach 3:58h war ich im Ziel. Eineinhalb Jahrzehnte später laufe ich im rund zwei Autostunden von Turin entfernten Brescia meinen 125. Marathon. Die Ziellinie erreiche ich in 4:12h. In meiner 15. Marathonsaison um weniger als 15 Minuten langsamer geworden zu sein, ist erfreulich, auch wenn es nicht die Wichtigkeit für mich hat. So viele Jahre dem Marathonlauf treu zu bleiben, ist dem Spaß geschuldet, den mir dieser Sport nach wie vor macht. Solange ich aus den positiven Emotionen, die der Marathonsport bringt, Kraft für den Alltag schöpfen kann, werde ich ihn weiterbetreiben. Sehr weit hat mich der Marathon bereits gebracht, die Zukunft wird zeigen, wohin meine Schritte führen.

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Gizeh - Pyramiden-Marathon - 15.02.19

Wird eine Marathonveranstaltung in Schulferien wie Semester-, Oster- oder Weihnachtsferien ausgetragen, ist es für mich besonders angenehm, daran teilzunehmen und den Marathon mit einer Familienreise zu verbinden. Von den sieben Weltwundern der Antike ist nur noch eines, die Pyramiden von Gizeh, erhalten. Erstmals wird auf dem Hochplateau, auf dem die Pyramiden stehen, ein Marathon veranstaltet. Ich möchte daran teilnehmen, die gesamte Familie die Pyramiden von Gizeh in natura sehen. Der Organisator liefert bei der Premiere eine perfekte Veranstaltung. Der starke Wüstenwind bremst und die rund 400 Höhenmeter auf dem Zweirundenkurs drücken auf meine Laufzeit. Der Anblick der Pyramiden von fast jedem Kilometer der Strecke entschädigt jedoch für diese Widrigkeiten. Daher freue ich mich vom Start weg auf jedem Meter des Kurses und bin beim Zieleinlauf direkt vor den Pyramiden mit meiner Zeit von 4:31:54 sehr zufrieden.

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Tunis-Marathon - 02.12.18

Im Laufe der Jahre bin ich bereits auf allen Kontinenten Marathons gelaufen. In einem Kalenderjahr auf allen fünf Erdteilen zu laufen, ist mir heuer gelungen. Ungeplant, also ohne dieses Ziel anzustreben. Es hat sich so ergeben. Wie vieles in meinem Marathonleben, in dem ich seit etlichen Jahren keinen Zielen mehr nachlaufe, sondern nach Lust und Laune diesen oder jenen Marathon unter die Sohlen nehme. So entscheide ich mich im November, am ersten Adventsonntag den 33. Marathon in der tunesischen Hauptstadt zu laufen. In Tunis erreiche ich das Ziel in 4:12:42 und erziele die zweitschnellste Zeit in meinem 14. und letzten Marathon des Jahres 2018.

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Shkodra-Marathon - 25.11.18

Bereits zum siebenten Mal wird der Independence Marathon anläßlich Albaniens Unabhängigkeit, welche seit 28. November 1912 besteht, abgehalten. Am Nationalfeiertag am 28.11. bzw. am Wochenende davor oder danach wird im Jahreswechsel entweder vom Rathaus in Ulcinj, Montenegro zum Rathaus in Shkodra, Albanien oder in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Heuer ist die über 100.000 Einwohner zählende Stadt in Nordalbanien Zielort. Die Marathonis werden von der amtierenden Bürgermeisterin Shkodras extrem herzlich empfangen. Sie repräsentiert wie keine andere, was Touristen und Läufer in Albanien und Montenegro entgegengebracht wird: außergewöhnliche Gastfreundschaft und ein Marathon, bei dem die Läufer im Mittelpunkt stehen. Das läßt die Mühen eines Marathons bei Dauerregen, den ich in 4:25:08 finishe, rasch vergessen.

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